Auch dieses Jahres schlagen wir eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Unser besonderes Augenmerk gilt den wachsenden Bemühungen um Versöhnungskultur und einer intensiven Auseinandersetzung mit Friedensbildung. Diese Entwicklungen spiegeln auch das Leitbild unserer Schule wider: Verantwortung übernehmen, Vorurteile hinterfragen und gemeinsam eine friedliche und gerechte Schulgemeinschaft gestalten.
Hierzu durften wir eine besondere Besucherin begrüßen: Alexia Nkurunziza aus Ruanda. Frau Nkurunziza fungiert in ihrer Heimat als Koordinatorin zwischen einer Schule für Straßenkinder, einer Highschool (ETKS) und der ruandischen Regierung. Ihre Familie war selbst Opfer des Genozids zwischen Hutus und Tutsis, der vom 7. April 1994 bis Mitte Juli 1994 andauerte und ca. 800.000 – 1.000.000 Menschen das Leben kostete. Auch Frau Nkurunziza war betroffen, denn sie verlor ihre Eltern und 10 Geschwister. 1995 ging sie nach Italien, studierte dort Agrarwissenschaften und kehrte 9 Jahre später in ihre Heimat zurück, um Aufbau und Versöhnungsarbeit dort zu unterstützen.
Im Rahmen ihres einwöchigen Aufenthaltes in Deutschland hielt Frau Nkurunziza vor den beiden Q12-Englisch-Kursen von Frau Nowotny und Frau Voges einen ergreifenden Vortrag über den Genozid und die Versöhnungsarbeit ihres Landes und riss dabei auch kurz die Geschichte des Belgischen Kolonialismus an. Ruanda pflegt eine ganz besondere Erinnerungs- und Versöhnungskultur unter dem Motto „Never again“: In der Schule wird in allen Klassen das Fach „Peace Education“ unterrichtet, jeden 4. Samstag des Monats gibt es öffentliche Veranstaltungen zur Stärkung der Gemeinschaft und in der Woche des 7. April wird in ganz Ruanda die Arbeit niedergelegt, um den Hinterbliebenen zu gedenken.

Im Rahmen unseres P-Seminars „Chemieshow“ durften wir das Chemlab am 22. Januar in München besuchen. Gemeinsam machten wir uns mit dem Zug auf den Weg dorthin und freuten uns darauf, mehr über praktische Chemieexperimente zu erfahren. Schon bei unserer Ankunft wurden wir freundlich empfangen.
Nach einer kurzen Begrüßung erhielten wir zunächst einen kleinen Einstieg in die Welt der Chemie. Dabei wurde uns erklärt, wie das Chemlab aufgebaut ist und welche Möglichkeiten beispielsweise Studierende dort haben, selbstständig zu experimentieren und naturwissenschaftliche Themen praxisnah zu entdecken. So bekamen wir einen guten Überblick über die Arbeit und das Konzept des Labors.

…handelten in diesem Schuljahr die Stücke, die das White Horste Theatre im Februar in unserer Aula aufführte. „The Tiger of the Seas“, das für unsere 6. Klassen gespielt wurde, erzählt die Geschichte des Hirtenjungen Robin, der von Piraten entführt und nach einem aufregenden Abendteuer von seiner Freundin Jenny gerettet wird. Beim Unterstufenstück durfte wie immer viel gelacht und mitgespielt werden. So waren die Schülerinnen und Schüler mal Schafe und mal hohe Wellen und auch eine Lehrkraft wurde kurzzeitig von der Piratencrew gefangen genommen.
Zum ersten Mal spielte das englische Theater in diesem Schuljahr auch für unsere Englischkurse der Oberstufe. Das Stück „The Great Gatsby“, nach dem gleichnamigen Roman von F. Scott Fitzgerald, regte zum Nachdenken an und gab den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die Theateradaption mit dem Original sowie dem Film zu vergleichen.

von Sara Sandmair, Franziska Steiger und Johanna Wolfe, 7b
Mit großer Vorfreude starteten wir am 23.2.2026 ins Skilager nach Inzell. Bereits am Reisetag begann das Programm der Skigruppen und der Alternativgruppe.
„Auf die Piste, fertig, los!“
Nach der Ankunft im Sportcamp Inzell brachte uns der Bus ins Skigebiet „Steinplatte“. Nachdem wir in Gruppen eingeteilt wurden, ging es auch schon los. Die Laune war bestens, denn der Himmel zog auf und die Pistenverhältnisse waren gut. Am nächsten Tag schneite es den ganzen Tag. Aber wer Skifahren will, braucht auch Schnee. Trotzdem waren wir froh, dass wir das Mittagessen auf einer Hütte einnehmen konnten und unsere Kleidung etwas trocknete. Am Mittwoch und Donnerstag schien die Sonne. So machte das Skifahren gleich noch mehr Spaß. Schön war auch, dass wir zum Abschluss am Donnerstag in kleinen Gruppen auf einer Piste allein fahren durften, denn so war es egal, ob man in der Anfänger- oder der Fortgeschrittenengruppe war.