Bei Temperaturen um die 35 Grad lud der Profilkurs „Theater und Film“ zu seinem selbst geschriebenen Stück „Klar(a) Mord – Jenseits der Realität?“ – einem Werk, das zunächst in Form eines Krimidinners den Anfang machte. Trotz der Hitze war die Aula gut gefüllt, vor allem mit zahlreichen Schülerinnen und Schülern, die die wackeren Schauspieler auf der Bühne unterstützen wollten. So bekamen die Gäste es zugleich mit einem dramatischen Todeskampf zu Beginn zu tun, woraufhin sich dann eine Gruppe von Freunden zu einem gemeinsamen Abendessen zusammentat, um den Tod ihres Bruders bzw. Freundes noch einmal genauer zu beleuchten. Der zweite Akt hinterfragte dann generell diesen Tod sowie den Sinn des Lebens, indem hier einzelne Akteure zusehends versuchten aus der vermeintlichen Realität auszubrechen, was durch grandiose Schauspielleistungen auf der Bühne passierte. Am Ende wurde durch den Einbau eines Schattenspiels versucht, das Geschehen aufzuklären, wobei bewusst Leerstellen und offene Fragen blieben.
Hervorzuheben sind am Ende neben der tollen schauspielerischen Leistung aller Akteure das vollständig selbstständige Verfassen des Theaterskripts primär durch Marco Weiß in Unterstützung durch Nils Steinbrecher sowie die zahlreichen Probestunden, für die sich die Gruppe immer Zeit genommen hat, und die eigenständige Werbung durch die selbst erstellten Plakate, die zahlreich in Mering verteilt wurden.

An einem sonnigen Tag im Mai bot sich am Marktplatz Mering ein ungewöhnlicher, schöner Anblick. 43 Elftklässler aus den Kunstkursen von Frau Wohlmuth und Frau Sandler saßen mit Zeichenbrettern in der Meringer Innenstadt verteilt, konzentriert auf die Aufgabe der heutigen Stunde: Architekturzeichnung in der Zweifluchtpunktperspektive.
Vor Ort lassen sich Perspektive und Fluchtlinien besonders gut beobachten. Denn je nach Betrachterstandort (etwas weiter rechts oder links vom Gebäude, etwas näher oder ferner) verändern sich auch die Fluchtpunkte
und eine andere Bildkomposition entsteht.
Die Häuser rund um den Marktplatz erwiesen sich dafür als vielfältige, inspirierende und teils herausfordernde Motive, mit ihren verwinkelten Bauformen, Gauben und Giebeldächern.
In der darauffolgenden Unterrichtseinheit wurden die Skizzen noch vervollständigt und mit Farbe koloriert. So entstanden schöne Impressionen unserer Stadt.

Der internationale Jugendwettbwerb „jugend creativ“ der Volks- und Raiffeisenbanken ist in diesem Jahr mit dem Thema „Meer entdecken“ in die 56. Runde gestartet. Das Gymnasium Mering hat mit Beiträgen aus den fünften und sechsten Klassen am Wettbewerb teilgenommen. Dabei haben sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Meer bildnerisch auseinander gesetzt und malten schöne Unterwasserwelten, die sofort an Ferien und Urlaub denken lassen. Aber auch kritische Bildfindungen gab es, die vor Verschmutzung der Meere und Zerstörung des Lebensraums für viele Tiere mahnen. Es war toll, die vielen eindrücklich gemalten Wasserwelten zu sehen.
Zur diesjährigen Preisverleihung kamen von der Raiffeisenbank Wittelsbacher Land eG Herr Weber, Leiter der Geschäftsstelle Mering und Frau Dirr, Jugendbeauftragte der Geschäftsstelle Mering. Sie gratulierten den jungen Künstlerinnen und Künstlern und überreichten den Klassen- und Schulsiegern Sachpreise und Urkunden. In diesem Jahr wurden folgende Schulsiegerinnen und folgender Schulsieger ausgezeichnet:
1. Leonardo Kremsler, 2. Marta Bondarenko, 3. Adea Alushaj
Wir gratulieren herzlich und freuen uns über das kreative Potenzial unserer Schülerinnen und Schüler!
Sarah Wohlmuth für die Fachschaft Kunst

Im Rahmen unseres P-Seminars „Integration“ unternahmen wir gemeinsam mit der BS2 des Fritz-Felsenstein-Hauses einen abwechslungsreichen und bereichernden Ausflug in die BMW-Welt in München. Ziel dieses Tages war es, Begegnungen zu fördern, neue Erfahrungen zu sammeln und Integration aktiv und gemeinschaftlich zu leben.
Nach unserer Anreise mit dem Zug sowie der U-Bahn trafen wir vor Ort auf die Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrkräfte, die mit einem eigenen Bus angereist waren. Schon bei der Begrüßung entstand eine offene und freundliche Atmosphäre, die den gesamten Tag prägen sollte. Insgesamt nahmen fünf Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Einschränkungen an dem Ausflug teil.
Im Anschluss erkundeten wir gemeinsam die BMW-Welt. Die moderne Ausstellung mit der Vielzahl an Fahrzeugen bot viele interessante Eindrücke und Gesprächsanlässe. Besonders spannend war es, die unterschiedlichen Interessen und Perspektiven innerhalb der Gruppe zu erleben. Einige interessierten sich für den Motor, während andere vor allem die Farbe spannend fanden. Danach besuchten wir auch das Museum, in dem wir einen Einblick in die Geschichte und Entwicklung der Marke BMW erhielten. Von historischen Modellen bis hin zu innovativen Zukunftskonzepten gab es viel zu entdecken.
Neben den inhaltlichen Eindrücken stand vor allem das Miteinander im Vordergrund. Es wurde gemeinsam gestaunt, gelacht und sich ausgetauscht, wodurch viele schöne Momente entstanden. Der Ausflug bot somit nicht nur fachliche Einblicke, sondern stärkte auch unser Miteinander.