Bildung für nachhaltige Entwicklung - gemeinsam für eine bessere Zukunft

Mit der Agenda 2030 und den darin definierten Zielen soll versucht werden, auf brennende Probleme unserer heutigen Welt einzugehen und diese zu lösen. Schon seit der Gründung des Gymnasiums Mering engagiert sich unsere Schule für die Umsetzung dieser Ziele. Seit letztem Jahr werden diese Bemühungen mit der Bewerbung im Rahmen der "Umweltschule in Europa" und der "Klimaschule in Bayern" zu sammeln versucht, um zu zeigen, was bereits geleistet wird und gemeinsam den bestmöglichen Beitrag leisten zu können.

SCHULWALDNEUES AUS DEM SCHULWALD

UMWELT AG

 

UMWELTSCHULE SCHULGARTEN AG
KLIMASCHULE IN BAYERN FAIR TRADE AG

BNE am Gymnasium Mering

 

BNE - was bedeutet das eigentlich?

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) hat ihre Wurzeln in den Umwelt- und Entwicklungserziehungsbewegungen der 1970er und 1980er Jahre und wurde schrittweise zu einem breit akzeptierten pädagogischen Konzept weiterentwickelt. Wichtige Meilensteine waren die Tiflis-Deklaration von 1977, die erste internationale Leitlinien für Umweltbildung formulierte, und der Erdgipfel in Rio 1992, der nachhaltige Entwicklung global politisch verankerte und Umwelt- mit Entwicklungsfragen verknüpfte. Auf dieser Basis rief die UN die Dekade „Education for Sustainable Development“ (2005–2014) aus, um BNE weltweit zu fördern; darauf aufbauend startete 2015 das UNESCO Global Action Programme, das die Umsetzung und Verstetigung von BNE-Aktivitäten weiter vorantrieb. Heute ist BNE in vielen nationalen Lehrplänen, in der Erwachsenen- und außerschulischen Bildung sowie in zivilgesellschaftlichen Projekten verankert; zentral sind fächerübergreifendes Lernen, partizipative Methoden sowie die Förderung von Wissen, Werten und Handlungskompetenzen für nachhaltiges Handeln.

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung wurde 2015 von allen UN-Mitgliedstaaten verabschiedet und formuliert mit 17 Sustainable Development Goals (SDGs) und 169 Unterzielen einen umfassenden, weltweiten Fahrplan zur Bekämpfung von Armut, zur Verringerung von Ungleichheiten und zum Schutz der Umwelt bis zum Jahr 2030. Bildung spielt dabei eine Schlüsselrolle: SDG 4.7 fordert explizit Bildung für nachhaltige Entwicklung und globale Bürgerschaft, wodurch BNE direkt in die Agenda eingebunden ist. Staaten berichten regelmäßig in freiwilligen nationalen Prüfberichten (Voluntary National Reviews) über Fortschritte; der offizielle Indikatorenrahmen der UN dient der Messung und Vergleichbarkeit. Trotz klarer Zielsetzungen sind Fortschritte unterschiedlich: Finanzierungslücken, mangelnde politische Kohärenz und globale Krisen wie die COVID‑19‑Pandemie haben die Umsetzung in vielen Bereichen verzögert, zugleich aber auch Debatten über Resilienz und sozial-ökologische Transformation angestoßen.

DIE 17 SDGs:

Wer mehr über die Ziele erfahren möchte, kann einfach die Bilder anklicken!

 

 

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