Gemeinsame Arbeit für das Gymnasium führt zum Erfolg

Die Schule ist während der Ferien zu folgenden Terminen jeweils von 10 Uhr bis 12 Uhr  geöffnet:

30. Juli & 31. Juli, 8.August, 14. August, 22.August, 27.8. bis 10.9.

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Für den CSU-Ortsvorsitzenden Florian Mayer aus Mering ist es sogar „das schönste Erlebnis“ in seiner Zeit als Kommunalpolitiker. Er sieht auch für die Mittelschüler in Mering keinen Verlust. „Es sind doch noch immer kurze Wege, um nach Merching oder Kissing in die Schule zu kommen.“ Langfristig wären drei Mittelschulen im Süden nicht zu halten gewesen. Mayer lobt vor allem die gute Zusammenarbeit der Politiker im Landkreis, aber auch den CSU-Landtagsabgeordneten Reinhard Pachner: „Ohne seine Arbeit im Hintergrund hätten wir nicht so viel erreicht.“

Sein Parteikollege Franz Xaver Sedlmeyr aus Kissing ist ebenfalls begeistert, dass das Gymnasium nach Mering kommt. „Wir haben schnell im Kissinger Gemeinderat erkannt, dass wir beim Gymnasium Mering den Vortritt lassen sollten und damit aber den Standort unserer Mittelschule sichern können“, sagt der CSU-Fraktionsvorsitzende. Hätte Mering an der Mittelschule festgehalten, dann wäre Kissing den gemeinsamen Weg nicht mitgegangen. „Wir haben schließlich viel Geld in die Sanierung unserer Mittelschule gesteckt, da kämpfen wir auch um deren Erhalt.“

Keine Zweifel aufkommen lassen will auch der Kissinger SPD-Fraktionsvorsitzende Ronald Kraus. „Ich hoffe nur, dass nun niemand mehr umschwenkt in Sachen Mittelschule“, sagt er. Denn nur mit der Ausgliederung der Mittelschule Mering nach Merching und Kissing sei deren Erhalt gesichert.

Peter Wirtz, Fraktionsvorsitzender der FWG Kissing freut sich über das Gymnasium in Mering. „Nun haben wir im Süden alle Schultypen und auch die Gymnasiasten müssen nicht mehr pendeln.“ Er habe zum Schluss nicht mehr daran geglaubt, dass aus diesem Traum Wirklichkeit wird.

Mit der Lösung, dass Kissings Mittelschulstandort langfristig gesichert ist, ist auch Petra Hofberger, Fraktionsvorsitzende der Kissinger Grünen, „sehr zufrieden“. Wenn es um ein Gymnasium für den Landkreissüden gehe, dann seien keine lokalpatriotischen Befindlichkeiten angebracht und deshalb habe man sich damals einstimmig für den Standort in Mering ausgesprochen. Dies habe nun zum Erfolg geführt.

Ihre Parteikollegin aus Mering Marita Rach-Wiegel zollt allen „großes Lob, die sich für das Gymnasium in Mering durch ihre Arbeit so eingesetzt haben“. Sie sei vom Ergebnis „überwältigt“ und die Freude überwiege. „Natürlich sehe ich die Sorgen der Meringer Mittelschüler, aber dennoch ist es eine wunderbare Sache für Mering, dass das Gymnasium kommt.“ Der einzige Wermutstropfen ist für die Fraktionsvorsitzende der Meringer Grünen der Verlust der Mittelschule, die ein wichtiger Teil in der Schullandschaft ist.

Irmgard Singer-Prochazka, Vorsitzende der Meringer SPD-Fraktion, lobt vor allem die Arbeit von Bürgermeister Hans-Dieter Kandler: „Er hat sich wahnsinnig bemüht, als es darum ging, Gutachten für den Umbau der Mittelschule zum Gymnasium zu erstellen.“ Die SPD-Kreisrätin legt zudem großen Wert darauf, dass die Bemühungen um ein Gymnasium im Landkreis von allen Kreisräten getragen wurden. „Das war nicht immer leicht, alle ins Boot zu holen“, erinnert sich Irmgard Singer-Prochazka zurück.

(Eva Weizenegger; 19.07.12)

http://www.augsburger-allgemeine.de/friedberg/Gemeinsame-Arbeit-fuer-das-Gymnasium-fuehrt-zum-Erfolg-id21122761.html

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